Amerikanische Chiropraktik

Die AC basiert auf der seit 1895 von DD Palmer entwickelten Chiropraktik. In der vitalistischen Philosophie von Palmer ist das Nervensystem ein Medium, welches essentielle Lebensinformationen vom Gehirn in alle Zellen des Körpers weiter leitet, sein Denkmodell vom “Inneren Nerven-Netz” setzt sich aus dem Gehirn, dem Rückenmark, den Spinalnerven und einer hohen Anzahl von Neurotransmittern zusammen. Palmer systematisierte seine Therapieform und gründete 1897 das Palmer College of Chiropractic in den USA. Sein Sohn B.J. Palmer übernahm um 1911das Palmer College seines Vaters und entwickelte mit Unterstützung seinen Frau Mabel die Chiropraktik zu der bis heute bestehenden Kunst und Wissenschaft. Er widmete sich 16 Jahre der Forschung und erkannte schließlich die obere Halswirbelsäule als dem Schlüssel zur Gesundheit.

Nach DD Palmers kontrolliert das Nervensystem neben jeglichen physischen, auch die emotionalen und geistigen Funktionen, somit auch Kreativität, Leistung und spirituelle Entfaltung. Auch in heutiger Zeit orientiert sich die vitalistische Chiropraktik philosophisch an der Existenz einer angeborenen, natürlichen Lebensenergie, welche alle Funktionen im lebenden Organismus reguliert und so sind bis heute die von DD Palmer vor über hundert Jahren aufgestellten folgenden Prinzipien immer noch hochaktuell:

  1. Der menschliche Körper ist ein sich selbst heilender Organismus.
  2. Das Nervensystem ist allen anderen Systemen übergeordnet.
  3. Im Bereich der Wirbelsäule kann es zu Interferenzen (Blockaden) des Nervensystems kommen.
  4. Derartige Interferenzen (Subluxationen) können zu einer Beeinträchtigung des Vitalzustandes führen.

Zwischen der von Palmer beschriebenen Lebensenergie und der Wirbelsäule, inklusive alle ihr zugehörigen anatomischen Strukturen, kann es durch Subluxationen zu Störungen des Informationsflusses kommen. Subluxationen können zum Beispiel auftreten durch äußere Gewalteinflüsse wie sie bei Kontaktsportarten, Stürzen, Unfällen vorkommen oder langes Sitzen im Büro oder Auto, als Folge um den Geburtsvorgang, durch Medikamente, Umwelteinflüsse aber auch durch anhaltenden mentalen Stress oder Alterungserscheinungen (Degenerationen).

Erwachsene
Sportler
Schwangere
Kinder

Chiropraktik ist Handarbeit für Spezialisten

Die Chiropraktik befasst sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention mechanisch bedingter Störungen des Muskel-Skelettsystems sowie die Auswirkungen dieser Störungen auf das Nervensystem und die allgemeine Gesundheit. Der Schwerpunkt liegt auf den manuellen Behandlungstechniken, einschließlich der Gelenkjustierung mit einem besonderen Fokus auf die Subluxationen.

Subluxation/Nervenblockade

Eine Wirbelkörperfehlstellung mit Fixierung und Funktionsverlust und einhergehender Nervenstörung wird in der Chiropraktik „Subluxation“ genannt. Bereits marginale Nervenirritationen, welche ungefähr dem Gewicht einer 2 Cent Münze entsprechen, ausgelöst durch eine Wirbelverlagerung,  können eine erhebliche Übertragungsblockade der Nervenimpulse implizieren und das Leistungspotential des Nervs kann um bis zu 50% vom Normalwert abweichen. Dabei kann es zu über- als auch unterschwelligen Reaktionen kommen.

Ähnlich einem Zahnarzt der Karies entdeckt bevor der Zahn wehtut, finden Chiropraktiker Subluxationen bevor sie Schmerzen auslösen. Der sensorische Teil welcher Schmerz überträgt macht nur einen kleinen Teil unseres zentralen Nervensystems aus. Dementsprechend geht ein Großteil der nervalen Funktionsstörung ausgelöst durch eine Wirbelverlagerung, zunächst ohne Schmerzen einher.

Ein verlagert und fixierter Wirbel (Subluxation) ist nicht ausgerenkt und wird dementsprechend auch nicht „eingerenkt“, sondern lediglich mit einem sanften, schnellen Impuls (Justierung), in die vorgegebene gelenkige Normalstellung behandelt. Um diesen feinen Effekt zu erreichen ist weder große Kraft, noch ein großer Hebel erforderlich. Der Chiropraktiker setzt individuell auf die aktuelle Störung und Belastungssituation des Patienten die optimale Justierungstechnik ein.

Deutsch-Amerikanische Gesellschaft für Chiropraktik
Chronische Wirbelfehlstellungen und mögliche, daraus resultierende Funktionsstörungen

Fixierte Verlagerungen von Wirbelkörpern können Beeinflussungen des Nervensystems nach sich ziehen und die Organe sowie deren Funktionen stören.
Bitte klicken Sie auf die jeweiligen Wirbel um Informationen zu den Versorgungsgebieten und möglichen Auswirkungen zu erhalten.
Die Beschreibungen der Versorgungsgebiete sowie die möglichen Auswirkungen von Wirbelverlagerungen, erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind lediglich für eine Veranschaulichung der medizinisch nicht ausgebildeten Personen gedacht.

C 1 - erster Halswirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die gesamte nervale Kopfversorung, einschließlich Kiefergelenk und Kaumuskulatur. Die Blutversorgung von Kopf, Hirnanhangdrüse, Kopfhaut, Gesichtsknochen, Gehirn, Innen- und Mittelohr sowie des sympathischen Nervensystems.

Mögliche Auswirkungen:
Kopfschmerzen, Migräne, Kiefergelenksbeschwerden, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Schlafstörungen, chron. Müdigkeit, Blutdruckstörungen, Depressionen, Angststörungen, Schwindel, Erkältungen, Sehstörungen, Tinnitus (Ohrgeräusche).

C 2 - zweiter Halswirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Augen, Seh- und Hörnerven, Nebenhöhlen, das Mastoid (Warzenfortsatz, Teil des Schläfenbeins), die Zunge und die Stirn.

Mögliche Auswirkungen:
Nebenhöhlenbeschwerden, Augen- und Ohrenbeschwerden, Allergien, Ohnmachtsanfälle.

C 3 - dritter Halswirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Wangen, Ohrmuscheln, Gesichtsknochen, Zähne, und der Gesichtsnerv.

Mögliche Auswirkungen:
Nervenschmerzen, Nervenentzündungen, Tinnitus, Akne.

C 4 - vierter Halswirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Nase, Lippen, Mund, Eustachische Tuben (Tuba auditiva).

Mögliche Auswirkungen:

Heuschnupfen, chron. Schnupfen, Hörstörungen bis Taubheit, Polypen.

C 5 - fünfter Halswirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Stimmbänder, regionale Lymphknoten am Hinterkopf, Rachen.

Mögliche Auswirkungen:
Halsschmerzen, Heiserkeit, Stimmbänderbeschwerden.

C 6 - sechster Halswirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Nackenmuskulatur, die Schultern und die Mandeln (Tonsillen).

Mögliche Auswirkungen:
Schulter-/Nacken-/Oberarmbeschwerden, Kribbelsensationen Hände/Finger, Krupp-Husten.

C 7 - prominenter siebter Halswirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Schilddrüse sowie die Schleimbeutel (Bursen) der Schulter und der Ellenbogen.

Mögliche Auswirkungen:
Schilddrüsenbeschwerden, Erkältungen, Schleimbeutelentzündungen Schulter/Ellenbogen, Schulterschmerzen auch mit Ausstrahlung in den Arm/Finger, Tennis-, oder Golfer Arm.

T 1 - erster Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Unterarme, Handgelenke, Hände, Finger, sowie die Luft-, und Speiseröhre.

Mögliche Auswirkungen:
Unterarm-Handschmerzen, Karpaltunnelbeschwerden, Kurzatmigkeit, Asthmatische Beschwerden, sowie Kribbelsensationen der Hände/Finger.

T 2 - zweiter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Das Herz inklusive der Herzklappen, der Herzkrangefäße (Koronarien),  sowie des Herzbeutels (Pericard).

Mögliche Auswirkungen:
Funktionelle Herzbeschwerden, Herzrhythmusstörungen,  Einengungsgefühl im Brustkorb, sowie Schmerzen der Brüste oder des Brustbeins.

T 3 - dritter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Lunge, Bronchien, das Rippenfell (Pleura), Brustkorb und der weibliche Busen.

Mögliche Auswirkungen:
Bronchitis, Lungenentzündungen, Rippenfellentzündungen, Atembeschwerden.

T 4 - vierter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Gallenblase und die Gallengänge.

Mögliche Auswirkungen:
Gallenblasenstörungen, Zoster (Gürtelrose) auf Höhe des vierten Brutwirbels, Kopfschmerzen im Verlauf des Gallenblasenmeridians.

T 5 - fünfter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Leber, der Solar Plexus (autonomes Geflecht vegetativer Nervenfasern in denen Informationen verschaltet und weitergeleitet, welche bestimmte Funktionen von inneren Organen (u. a. Magen und Darm) regulieren), Blut, sowie die endokrinen Drüsen der Bauchspeicheldrüse.

Mögliche Auswirkungen:
Leberstörungen, Kreislaufstörungen, niedriger Blutdruck, Gelenkentzündungen.

T 6 - sechster Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehört:
Der Magen.

Mögliche Auswirkungen:
Oberbauchbeschwerden, Sodbrennen, Magenbeschwerden (auch nervöser Art), Übelkeit, Appetitmangel.

T 7 - siebter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) und der Zwölffingerdarm (Duodenum).

Mögliche Auswirkungen:
Geschwüre (Zwölffinger-Darm, Magen), Magenbeschwerden, Störungen der Bauchspeicheldrüsenfunktion.

T 8 - achter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehört:
Die Milz.

Mögliche Auswirkungen:
Abwehrschwäche, Allgemeine Mattigkeit und Müdigkeit, Schwächegefühl.

T 9 - neunter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehört:
Die Nebenniere.

Mögliche Auswirkungen:
Infekt Anfälligkeit, Allergien, Nesselausschlag, Müdigkeit.

T 10 - zehnter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Nieren.

Mögliche Auswirkungen:

Nierenbeschwerden, Energiemangel, chronische Müdigkeit, Kältegefühl.

T 11 - elfter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Nieren und die Harnleiter.

Mögliche Auswirkungen:

Harnabflussstörungen, Hautbeschwerden wie Akne, Ekzeme, Furunkel.

T 12 - zwölfter Brustwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Der Leerdarm (Jejunum), der Krummdarm (Ilium), die Eileiter,  sowie die Lymphzirkulation.

Mögliche Auswirkungen:
rheumatische Erkrankungen, Verdauungsstörungen, Blähungen, Eileiterentzündung (Salphingitis), Fertilitätsstörungen (Unfruchtbarkeit).

L 1 - erster Lendenwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Der Dickdarm (Colon), sowie die Leistenregion.

Mögliche Auswirkungen:
Darmbeschwerden wie Verstopfungen, Durchfall, Entzündungen der Darmschleimhaut, ziehende Leistenschmerzen, Hernien (Leistenbruch)

L 2 - zweiter Lendenwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Der Blinddarm (Apendix), untere Bauchregion, Oberschenkel.

Mögliche Auswirkungen:

Bauchkrämpfe, Blinddarmentzündungen, Atembeschwerden, Krampfadern

L 3 - dritter Lendenwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Blase, Geschlechtsorgane, Gebärmutter und die Knie.

Mögliche Auswirkungen:
Blasenprobleme, klimakterische Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Prostatabeschwerden, erektile Dysfunktion beim Mann, Kniebeschwerden.

L 4 - vierter Lendenwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Vorsteherdrüse (Prostata), Muskeln der unteren Rückenregion, sowie die Ischiasnerven.

Mögliche Auswirkungen:
Schmerzen im unteren Rücken auch mit Ausstrahlung in die Beine /Füße, Ischialgien, Hexenschuss, Kreuzschmerzen. Beinschmerzen, Miktionsstörungen (schmerzhaftes/häufiges Wasserlassen).

L 5 - fünfter Lendenwirbel

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Unterschenkel, die Füße und deren Gelenke.

Mögliche Auswirkungen:
Schmerzen im unteren Rücken auch mit Ausstrahlung in die Beine/Füße, Wadenkrämpfe, Durchblutungsstörungen der Unterschenkel, kalte Füße, Knöchelödeme, Achillessehnenbeschwerden.

S - Kreuzbein (Sakrum)

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Die Hüftgelenke und das Gesäß.

Mögliche Auswirkungen:
Beschwerden in der Becken/Hüftregion, Kreuzbeinschmerzen, Beinlängendifferenzen, Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliosen), Funktionsstörungen der Sexualorgane.

C - Steißbein (Os Coccygis)

Zum Versorgungsgebiet gehören:
Der Enddarm (Rektum) und der After (Anus)

Mögliche Auswirkungen:
Hämorrhoiden, Steißbeinschmerzen besonders beim Sitzen.

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Ich nehme mit Person(en) teil.

Insight Millennium® Subluxation-Station

Mit diesem von der Space Foundation (NASA) zertifizierten computergestützten Wirbelsäulenscan, lässt sich eine verlässliche, wissenschaftlich validierte, quantitative und mehrdimensionale graphische Darstellung des Patientenzustands erstellen. Dieser Wirbelsäulen-Scan ist jederzeit reproduzierbar und ermöglicht uns Fehlfunktionen Ihres Nerven-Muskelsystems, sowie den späteren Verlauf aufzuzeigen. Dieser Vorgang ist völlig schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung und somit auch für Kinder und Frauen in der Schwangerschaft geeignet.

Thermal-Scan
Thermal-Scan

Mit Infrarotsensoren wird die Hauttemperatur über Ihren Wirbelkörpern gemessen. Zeigen sich Differenzen werden diese registriert und mit den Messwerten gesunder Personen verglichen. Eine lokale Temperaturerhöhung ist eine Reaktion des sympathischen Nervensystems und lässt auf erhöhten Nervendruck aufgrund einer Wirbelverlagerung schließen.

sEMG

Die Messung der Muskelaktivität beidseits der Wirbelsäule gibt uns einen Rückschluss auf die genaue Lokalisation des Wirbels und den Grad der Abweichung. Lokale Muskelverspannungen, Muskelabschwächungen und Dysbalanzen können hiermit erkannt werden.

sEMG
sEMG
VICARDIO

Mittels eines 6 Kanal Ruhe EKG’s erstellt das Vicardio ein Herzporträt ECP (3D-Darstellung des Herzens) sowie ein Diagramm Ihrer aktuellen Herzvariabilität HRV. Diese Untersuchung erlaubt eine Aussage über Ihre aktuelle vegetative Belastungssituation.